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Boethius: De institutione arithmetica Boethius: De institutione arithmetica

um 845

Staatsbibliothek Bamberg

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Boethius (um 480–524/25) führt mit diesem Text in die antike Zahlentheorie der Pythagoreer ein. Diese geht davon aus, dass die ganze Welt auf der Zahl aufgebaut sei – ein Ansatz, der sehr gut mit der christlichen Vorstellung harmoniert, dass Gott alles nach Zahl, Maß und Gewicht geordnet habe.

Von den rund 185 Handschriften, die diesen Text ganz oder teilweise überliefern, ist hier die älteste zu sehen. Vermutlich wurde sie in Tours für Kaiser Karl den Kahlen (gest. 877), den Enkel Karls des Großen, geschrieben. Der Codex weist viele Zierinitialen und Ornamente auf und ist somit eines der seltenen Beispiele für eine Prachthandschrift profanen Inhalts.

Besonders bemerkenswert sind zwei ganzseitige Miniaturen, darunter die Darstellung der vier höheren freien Künste, welche durch vier Frauen verkörpert werden: Musik, Arithmetik, Geometrie und Astronomie (hier – wie im Mittelalter nicht unüblich – als ‚Astrologia‘ bezeichnet).

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Details

  • Titel: Boethius: De institutione arithmetica Boethius: De institutione arithmetica
  • Datierung: um 845, um 845
  • Ort: Tours, Tours
  • Abmessungen: 23 x 17 cm
  • Beitragende(r): Text: Dr. Stefan Knoch
  • Externer Link: Digitalisat
  • Material: Pergament
  • Umfang: 139 Blatt
  • Signatur: Msc.Class.5, Msc.Class.5
  • Fotograf: Gerald Raab, Gerald Raab

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