Der junge Kapellmeister Levi hatte Clara Schumann 1862 in Baden-Baden kennengelernt. Es entwickelte sich eine lebenslange enge Freundschaft, die sich auch in Levis Fürsorge für Claras Kinder ausdrückte. Die umfangreiche Korrespondenz reicht bis 1894. Levis Engagement für Wagner führte jedoch auch in dieser Freundschaft zur einer gewissen Distanzierung. So urteilte Clara nach dem Besuch einer von Levi geleiteten „Tristan“-Vorstellung: „Das ist doch das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört“.
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