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Fragment aus der ‚Calumnia‘ des Lukian, lateinisch von Rudolf Agricola

Staatsbibliothek Bamberg

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Bamberg, Deutschland

Der griechische Satiriker Lukian von Samosata (2. Jh. n. Chr.) schildert in der Schrift ‚Über die Verleumdung‘ ein Gemälde des Apelles, des bedeu­tend­sten Malers der Antike. Das Kunst­werk ist verloren und nur aus diesem literarischen Zeugnis bekannt.

Im Auftrag des Augsburger Bischofs Johannes II. von Werdenberg über­setzte der Humanist Rudolf Agricola Lukians Werke ins Latei­ni­sche. In Heidel­berg, wo Agri­co­la bis zu seinem Tod 1485 gelehrt hatte, entstand 1496 eine Abschrift seiner Widmungs­vor­rede, auf deren Rückseite der Student Johannes Duft aus Schmal­kal­den die Szene in ein Bild um­setzte – als erster Künstler nördlich der Alpen.

 Die allegorische Darstellung zeigt einen jun­gen Herrscher mit langen Esels­ohren, der auf einem Thron sitzt und den Ein­flüsterungen von Lastern lauscht, die als weibliche Gestalten per­soni­fi­ziert sind. Links im Vorder­grund wen­den sich Wahrheit und Reue von der Szene ab.

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  • Titel: Fragment aus der ‚Calumnia‘ des Lukian, lateinisch von Rudolf Agricola
  • Datierung: 1496
  • Standort: Heidelberg
  • Abmessungen: 22,7 x 15,6 cm
  • Herkunft: geschrieben im Auftrag Dietrichs von Plieningen (1453-1520)
  • Material: Pergament
  • Umfang: 1 Blatt
  • Signatur: I Qa 29
  • Fotograf: Gerald Raab
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