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Topfhelm

ca. 1251-1300

Deutsches Historisches Museum

Deutsches Historisches Museum
Berlin, Deutschland

Seit dem 10. Jahrhundert dehnte sich im Zuge des deutschen Landesausbaus in slawische und baltische Siedlungsgebiete auch das deutsche Sprachgebiet nach Osten und Südosten aus. Niederdeutsch wurde im Zuge der Hanse Verkehrssprache im gesamten Ostseeraum, deutsch wurde dort bis in die Mitte des 20. Jahrhundert in vielen Städten gesprochen oder verstanden. Die Ausbreitung der deutschen Sprache fand durch Kaufleute, Missionare und Ritter statt. Im 13. Jahrhundert begann die Besiedlung des von Slawen bewohnten Pommerns durch Deutsche. Der Helm wurde in Dargen bei Köslin geborgen und gehörte wohl zur Ausrüstung eines deutschen Ritters, der im Zuge des deutschen Landesausbaus nach Hinterpommern kam. Topfhelme kamen im 12. Jahrhundert auf, wurden zum Symbol des gepanzerten Reiters und später des ritterlichen Adels überhaupt. Dieser ist das älteste erhaltene Exemplar.

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  • Titel: Topfhelm
  • Datierung: ca. 1251-1300
  • Ort: Dargin, Koszalinski, Westpommern, Polen (Fundort)
  • Abmessungen: 30 x 19 x 24 cm
  • Suchbegriffe zum Thema: Mittelalter
  • Typ: Helm
  • Rechte: Deutsches Historisches Museum
  • Externer Link: DHM Objektdatenbank
  • Material: Eisen
  • Inventar-Nr.: W 1003
  • Fotograf: Roeseler
Deutsches Historisches Museum

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