Die in München engagierte Sopranistin Sophie Stehle hatte Levi bei ihrem Gastspiel in Karlsruhe im Januar 1872 kennengelernt. Sie war es wohl, die Karl von Perfall überzeugte, erneut mit Levi zu verhandeln, was letztlich zu dessen Engagement in München führte. Levi schreibt seiner „lieben Freundin“ über Details des Vertrages: „Die Intendanz hat alle meine Wünsche erfüllt; ich habe das Verzeichnis der mir zustehenden Opern offiziell erhalten…“
Diese und zahlreiche andere Briefabschriften Hermann Levis sind in seinem über Jahrzehnte sorgfältig geführten „Briefkopierbuch“ erhalten, das sich im Nachlass des Dirigenten befindet.
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