Rheinberger war als Zwölfjähriger zum Musikstudium nach München gekommen und spielte über viele Jahrzehnte eine zentrale Rolle im Musikleben der Stadt. Seit 1867 war er Kompositionsprofessor an der „Königlich Bayerischen Musikschule“ (ab 1892 „Königliche Akademie der Tonkunst“). Schon kurz nach seinem Amtsantritt stellte sich Levi bei Rheinberger vor, der ebenfalls in der Maxvorstadt wohnte, und vereinbarte mit ihm die Uraufführung von dessen neuer Oper „Thürmers Töchterlein“.
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