Das Berliner Bild, von dem es mehrere verwandte Fassungen gibt, gehört in Asselijns frühe Phase, in der italianisierende Elemente in Lichtführung und Farbgebung noch nicht auftreten. Hier nutzt er alle traditionellen Zitate der barocken Schlachtenmalerei. Dem dramatischen Gewoge der Kämpfenden zu Fuß und zu Pferde unter vom Pulverdampf bewölktem Himmel gibt der nur wenig begrünte Baumstamm am linken Bildrand kompositorischen Halt. Im Mittelgrund auf einem Rappen ist der König zu erkennen, der in dieser Entscheidungsschlacht des dreißgjährigen Krieges einen qualvollen Tod erleidet.SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. links unten: J.A. 1635 (J.A. verbunden); darüber: 163[2]
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