Vornehm gekleidete Damen und Herren sitzen in einem mit Bildern geschmückten Raum, möglicherweisen einem „bordeelje“, also einem Freudenhaus. Ihre Mahlzeit haben sie beendet, Reste davon sind auf dem Fußboden verstreut. Die Herren haben Pfeifen angezündet. Eine alte Frau füllt die Weingläser nach. Durch die Darstellung der menschlichen Laster Hurerei, Verschwendungssucht und Trunksucht sollte der Betrachter zu tugendhaftem Leben angehalten werden. Die Malerei diente „tot leering en vermaak“, der Belehrung und dem Vergnügen, wie eine zeitgenössische Redewendung besagt.
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