Hermann Levi und Franz Wüllner hatten vereinbart, sich ab 1873 die Leitung der sogenannten „Odeonskonzerte“ zu teilen. Levi schrieb am 17.2.1873 an Johannes Brahms: „Im März gehen meine Concerte los, worauf ich mich absonderlich freue“.
Sein Debütkonzert am 5.3.1873 verlief sehr erfolgreich, wie ein Pressebericht überliefert: „Beethovens ‚Eroica‘ wurde mit einer glanzvollen Frische, einer geistigen Durchdringung und einer Präzision gespielt, wie wir es leider seit Jahren nicht gehört. Von segensreichstem Einflusse war nämlich die bei diesem Konzerte zum ersten Mal in diesen Räumen tätige Direktion des Herrn Hofkapellmeisters Levi…“.
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