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Philipp Lenard Experimentierbuch E 17

Deutsches Museum1893/1896

Deutsches Museum

Deutsches Museum
München, Deutschland

Von Philipp Lenard sind aus der Zeit von 1882 bis 1931 insgesamt 36 Laborbücher erhalten, die er selbst als »Experimentierbücher« bezeichnete. Sie sind Teil seines Nachlasses im Archiv des Deutschen Museums. In ihnen dokumentierte Lenard akribisch seine experimentellen Arbeiten und Versuche, die dafür verwendeten Geräte, Versuchsaufbauten und Materialien. Häufig finden sich zusammenfassende Ergebnisse. Auffällig ist, dass Lenard seine Experimentierbücher als Arbeitsgrundlage später immer wieder durchsah und Verweise auf andere Versuche und Veröffentlichungen annotierte. Die vorliegende Seite zeigt eine Eintragung vom Januar 1896, als Lenard von der Entdeckung der neuen Strahlen Röntgens erfuhr. Wenige Tage später, am 25. Januar, führte er Versuch Nr. 102 durch, um »die von R[ön]tgen entd[eckten]. Strahlen zu sehen«. Das Experiment gelingt: »Geht mit Röhre von Müller-Unkel & BaPtCy sehr schön.« Lenard benutzte dabei eine von dem Braunschweiger Glasbläser Louis Müller-Unkel speziell angefertigte Röhre mit einem Aluminiumfenster sowie offensichtlich Bariumplatincyanür-Papier als fluoreszierenden Leuchtschirm.
330 × 200 mm

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  • Titel: Philipp Lenard Experimentierbuch E 17
  • Ersteller: Deutsches Museum
  • Datum: 1893/1896
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