Der junge Richard Strauss, Sohn des langjährigen Münchner Hofmusikers Franz Strauss, war schon von 1886-1889 als dritter Kapellmeister in München tätig gewesen, danach wirkte er bis 1894 in Weimar. Von Levi unterstützt, wurde der Dreißigjährige 1894 als königlicher Kapellmeister in München engagiert. Strauss leitete von 1896-1898 vier der fünf von Ernst von Possart neu inszenierten Mozart-Opern im Residenztheater. Als Komponist war Strauss außerhalb von München weitaus erfolgreicher als in seiner Heimatstadt. Mit den Arbeitsverhältnissen in München immer unzufriedener, verließ er die Stadt und wechselte 1898 als Hofkapellmeister nach Berlin.
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