Levi hatte bereits in Rotterdam „Lohengrin“ und „Tannhäuser“ dirigiert, in Karlsruhe leitete er „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Tannhäuser“. 1868 erlebte er in München die Aufführung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ und brachte das Werk schon im Februar 1869 mit großem Erfolg in Karlsruhe heraus. Ein persönlicher Kontakt zum Ehepaar Wagner bestand seit 1871. Den „Wendepunkt in seinem Leben“ brachte für Levi jedoch erst sein Münchner Dirigat von „Tristan und Isolde“ 1874, wie er später Wagner schrieb. Er nahm fortan jede Gelegenheit wahr, Wagner nahezukommen und stellte sich uneingeschränkt in seinen Dienst.
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