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Hl. Symeon

Unbekannt10./11. Jahrhundert

Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin

Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Berlin, Deutschland

Säulenheilige, sog. Styliten, gehörten zur Elite christlicher Asketen und verbrachten ihr Leben ganz oder z. T. auf einer Säule, um die sich bald Pilger scharten. Dies förderte oft die Gründung eines florierenden Heiligtums, das sich u. a. auch aus dem Verkauf segensbringender Amulette finanzierte.
Das Medaillon stellt den heiligen Symeon den Jüngeren (521-592) innerhalb einer vergitterten Plattform auf einer Säule dar. Die Säule steht auf einer reich profilierten Basis und wird von einem Volutenkapitell bekrönt. Zwei Engel umschweben den Styliten. Zu Füßen der Säule steht links wohl eine Frau (hl. Martha), rechts, unter dem Bogeneingang zum heiligen Bezirk ein nimbierter Mönch. Die umlaufende, griechische und mit einem Kreuz endende Inschrift drückt den Wunsch aus, das Amulett des heiligen und wundertätigen Symeon möge seinen Segen bewirken. Die Rückseite trägt ein gleicharmiges Kreuz mit sphärischer Raute unter dem Mittelpunkt und Augenkreisen an den Kreuzenden.

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  • Titel: Hl. Symeon
  • Ersteller: Unbekannt
  • Datierung: 10./11. Jahrhundert
  • Typ: Medaillon (doppelseitig)
  • Material: Blei
  • Sammlung: Byzantinische Sammlung | Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Inv.-Nr.: 32/73
  • ISIL-Nr.: DE-MUS-815614
  • Externer Link: Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin
  • Copyright: Foto: © Byzantinische Sammlung | Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / Antje Voigt
Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin

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