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Die Madonna in der Kirche

Jan van Eyckum 1438

Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin

Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
Berlin, Deutschland

In übernatürlicher Größe steht Maria mit dem Kind im Langhaus einer gotischen Kathedrale. Die detaillierte Wiedergabe der Architektur und die differenzierten Abstufungen des Lichts verleihen dem Kirchenraum ein eigenes räumliches Fluidum. Die überlieferte Inschrift auf dem heute nicht mehr erhaltenen Rahmen pries das Wunder der Geburt und die Jungfräulichkeit Marias. Darin wurde auch das Sonnenlicht, das die Fenster durchdringt, ohne diese zu zerstören, gleichnishaft auf Maria bezogen, die Mutter war und dennoch Jungfrau blieb. Das von Norden in die Kirche einfallende Licht verweist gleichfalls auf die übernatürliche Bedeutung aller Dinge. Die Doppeldeutigkeit des Bildes entspricht dem christlichen Denken des späten Mittelalters. So dienen die Architektur, das Licht und der Altar als Hinweise auf die priesterliche Rolle Marias und ihre Eigenschaft als Gotteshaus und Tempel Christi.

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  • Titel: Die Madonna in der Kirche
  • Ersteller: Jan van Eyck
  • Datierung: um 1438
  • Abmessungen: w14.0 x h31.0 cm
  • Typ: Gemälde
  • Externer Link: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Material: Öl auf Eichenholz
  • Stil: Niederländisch
  • Sammlung: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
  • Künstlerdaten: 1390/1441
  • Künstler Sterbeort: Bruges, Belgium
  • Künstler Informationen: The Flemish painter Jan van Eyck was active in Bruges and one the greatest Northern European painters of the 15th century. He is celebrated as the most famous figure in early Netherlandish painting. Not much is known about his formal training, but it is likely that he started his career as an illuminator of manuscripts. His magnificent reputation resulted in him first serving the Duke of Bavaria and then Philip the Good, Duke of Burgundy, where he received an extraordinary salary and was also bestowed with clothing and jewellery usually reserved for nobles. His experiences at court made him a gifted diplomat. The Ghent Altarpiece (1532), a monumental winged altar in what is now the Cathedral of Saint Bavo in Ghent, is his most popular work, but paintings like 'Madonna in the Church' (1426) or 'The Arnolfini Portrait' (1434) captivate the imagination to this day.
  • Künstler Geschlecht: männlich
  • Künstler Geburtsort: Maaseik, Belgium
  • Copyright Text: Text: © http://www.prestel.com, Prestel Verlag / Rainald Grosshans Audio: © Tonwelt / Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz // Photo: © http://www.bpk-images.de, b p k - Photo Agency / Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders
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