Viele Hitlergegner des saarländischen Abstimmungskampfes, aber auch zahlreiche jüdische Bürger suchten unmittelbar nach dem Votum für Deutschland den Weg ins Exil. Trotz der Übergangsbestimmungen der „Römischen Verträge“ fühlten sie sich nicht mehr sicher vor nationalsozialistischer Verfolgung und begaben sich zu Tausenden über die nahe Grenze nach Frankreich. Erste Anlaufstation für viele war der Grenzbahnhof im nahen Sarreguemines. Auf dem Bild warten Exilanten auf dem dortigen Bahnsteig auf ihren Zug in das Landesinnere Frankreichs.
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