Geschichte des ersten jüdischen Ghettos Europas

Im Jahr 1462 beschließt der Frankfurter Stadtrat, die jüdische Bevölkerung in einem eigenen Bezirk anzusiedeln. Die Frankfurter Judengasse entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens in Europa. Im 17. Jahrhundert wohnen hier etwa 3000 Menschen.

In der Judengasse regierten sich die Juden selbst. Es gab Synagogen, Ritualbäder und sonstige Einrichtungen des religiösen Lebens. Ehrenamtliche Gemeindevorsteher regelten das Zusammenleben und erhoben Steuern. Wohltätige Vereine unterstützten die armen Bewohner der Judengasse. Die Frankfurter Rabbiner waren wegen ihrer Gelehrsamkeit weit über die Grenzen der Stadt hinaus geachtet. Die Bewohner der Judengasse sprachen Jiddisch, sie lebten nach den jüdischen Traditionen und dem jüdischen Kalender.

Das Museum Judengasse ist auf den Fundamenten des ehemaligen Gettos errichtet worden. Im Jahr 1987 stieß man bei den Bauarbeiten auf die Fundamente von fast 20 Häusern der früheren Judengasse. Als die Bauarbeiten unbeirrt fortgesetzt wurden, formierte sich Widerstand.

Der Bürgerbewegung schlossen sich viele politische Gruppen und Verbände an. Ihre Forderung: Die Relikte sollten als historisches Ensemble erhalten und sichtbar bleiben. Der „Börneplatz-Konflikt“ war in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland der erste Konflikt um den Umgang mit jüdischem Kulturerbe. Schließlich wurde ein Kompromiss gefunden. Die Baupläne wurden zugunsten eines neuen Museums im Erdgeschoss geändert und die Fundamente und Keller von fünf Gebäuden originalgetreu wieder aufgebaut.

Heute bilden die Häuserruinen das Kernstück des Museums Judengasse, das 1992 eröffnet wurde. Im Jahr 2016 wurde die Ausstellung neu eingerichtet und vermittelt Jüdisches Leben und Religion in der Judengasse der frühen Neuzeit.

Bilder in der Judengasse
Bilder von biblischen Szenen spielen im Judentum wie im Christentum eine wichtige Rolle. Mit der Verbreitung der Drucktechnik stieg die Zahl der Darstellungen im jüdischen wie im christlichen Raum. Sie wurden von christlichen Handwerkern und von jüdischen Künstlern geschaffen. Auch in der Frankfurter Judengasse spielten Bilder eine wichtige Rolle. Hebräische Manuskripte waren illustriert. Gemälde und Drucke schmückten auch die schlichtesten Wohnungen. Auch Ritualobjekte wurden mit Figuren- und Tierdarstellungen veredelt.

Es ist ein alter jüdischer Brauch, das Besamim-Gefäß als Turm zu gestalten. Verwendet wird es bei der Hawdala-Zeremonien am Ende des Schabbat. Das Material und die Ausführung dieses Besamim-Turmes sind ungewöhnlich: Die Kombination aus Silberfiligran und Emaille wurde sonst für christliche Ritualobjekte wie Kruzifixe benutzt. Offensichtlich kannte der jüdische Auftraggeber solche Werke und hat den Turm nach ihrem Beispiel arbeiten lassen.

Die insgesamt acht Tafeln zeigen Begebenheiten aus dem Leben der biblischen Gestalten Rebekka, Isaak, Jakob, Moses, Hagar und Samson.

Jakobs Traum von der Himmelsleiter (Genesis 28:11–19).

Jakob ringt mit dem Engel (Genesis 32:25–28).

Eine Pessach-Haggada enthält die Gebete, Verse und biblischen Erzählungen zum Pessach Fest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnert. Das Fest beginnt mit dem Sederabend im Familienkreis: Die Zeremonie mit festgelegten Speisen und Handlungen ist in der Haggada beschrieben.

Diese Pessach-Haggada ist von dem Frankfurter Kaufmann Jakob ben Michael May Segal von Hand geschrieben, illustriert und mit einem farbigen Deckblatt verziert worden.

Illustrierte Esther-Rollen gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Sie erzählen die biblische Geschichte von Königin Esther, die die Juden Persiens vor der drohenden Vernichtung rettete, und werden während des Purim-Festes vorgelesen.

Diese Rolle ist besonders reich geschmückt. Zwischen Blumen und Tierfiguren finden sich Miniaturszenen aus der Esthergeschichte.

Am 25. des jüdischen Monats Kislev beginnt das achttägige Chanukka-Fest. Dabei wird jeden Abend ein weiteres Licht am Chanukka-Leuchter angezündet, bis alle acht Lichter brennen. Diese Handlung erinnert an ein historisches Ereignis im Jahr 164 v.d.Z., als griechische Herrscher den Tempel in Jerusalem entweiht hatten.

Dieser kostbare Chanukka-Leuchter ist vielfach geschmückt: Er steht auf vier Löwenfüßen, auf seinem Schaft sind vier geflügelte Engelsköpfe angeordnet.

Unter den Ölnäpfen sind kleine Glöckchen angebracht. Darüber stehen Eichhörnchen, Hirsche, Adler und Pelikane.

Auch Figuren aus der Bibel sind auf dem Leuchter dargestellt: In der Mitte steht der Kämpfer Juda Makkabi, oben Judith mit dem abgeschlagenen Haupt des Holofernes. Der Leuchter ist als Familienerbstück über mehrere Generationen hinweg aufbewahrt worden.

Dieser besonders prächtige Chanukka-Leuchter hat die Form eines Schreins und steht auf vier gegossenen Löwenfüßen. Die Vorrichtung für die Lichter fehlt.

Den Mittelpunkt bildet eine Szene, die auf den Jerusalemer Tempel anspielt. Die von Doppelsäulen getragene Architektur rahmt den Altarraum ein, vor dem kleine Silberfiguren von Moses und Aaron stehen. Hinter ihnen steht eingerahmt von einer vergoldeten Balustrade die Bundeslade.

Im Giebel der Lampe ist in einer Art Zeltlager Judith dargestellt mit dem Kopf des Holofernes in ihrer linken Hand. In der Rechten hält sie das Schwert, mit dem sie laut der Überlieferung den Assyrergeneral enthauptete. Die Geschichte von Judith und Holofernes findet sich im Buch Judith, das zwar nicht Teil der hebräischen Bibel ist, aber traditionellerweise mit Chanukka assoziiert wird.

Berufe in der Judengasse
Die Bewohner der Judengasse übten unterschiedliche Berufe aus. Viele davon waren zur Aufrechterhaltung der sozialen wie auch der religiösen Ordnung notwendig. Dazu gehörten Richter, Rabbiner und Vorsänger in der Synagoge ebenso wie Schächter, Lehrer, Schreiber, Hebammen oder Frauen, die das rituelle Bad betreuten.

In der Frankfurter Judengasse arbeiteten viele Geldwechsler. Münzen wurden gemeinhin über ihr Metallgewicht verglichen, deshalb war die Waage ihr wichtigstes Instrument. Da Juden oft im Geldgeschäft arbeiteten, hatten sie einen guten Überblick über die verschiedenen kursierenden Geldsorten. Gegen Entgelt wogen sie fremdländische Münzen ab und tauschten sie in die benötigte Währung um.

Nach jüdischer Tradition wird jeder Knabe im Alter von acht Tagen durch den Beschneider, den Mohel, beschnitten. Dies ist eine religiöse Pflicht und bedeutet die Aufnahme in den Bund der Juden mit Gott. Bisweilen erhielten Beschneider den Beinamen Mohel, aus dem sich später die Nachnamen Mohler, Mehler oder Müller entwickelten.

Im Haus Sperber wohnte um 1700 die Witwe Rösel. Ihren bescheidenen Lebensunterhalt verdiente sie mit dem Handel von alten Kleidern. Dieser Beruf war unter den ärmeren Bewohner der Judengasse weit verbreitet. Zu diesem Geschäft gehörte auch das Umarbeiten und Umschneidern der Kleidung. Davon zeugen die Nähutensilien, die bei den Ausgrabungen der Häuser der Judengasse gefunden wurden.

Hofjuden und jüdische Oberschicht
Im Zeitalter des Absolutismus, im 17. und 18. Jahrhundert, beschäftigten Fürsten und Könige sogenannte Hoffaktoren. Waren sie jüdisch, wurden sie auch Hofjuden genannt. Sie waren für die Kredite und die Finanzierung des Hofes und des Staates zuständig oder lieferten Juwelen und andere Luxusgegenstände in die Schlösser. Hoffaktoren gehörten zur jüdischen Oberschicht und waren oft sehr gebildet. Sie waren häufig die weltlichen Leiter der Gemeinde oder setzten sich als Fürsprecher bei ihren Fürsten und Herrschern für die Juden ein. Innerhalb der Gemeinde traten sie als Mäzene auf, richteten fromme Stiftungen ein oder halfen Armen, zum Beispiel Waisenmädchen mit der Ausstattung einer Mitgift.

Süßkind Stern war Kaufmann und Unternehmer, Geldwechsler und Bankier, Perlenhändler und Pächter von Salzbergwerken. In der Frankfurter Judengasse war er wegen seiner Wohltätigkeit hoch angesehen und hatte diverse Ehrenämter inne. Das Gemälde ist das älteste Porträt eines Bewohners der Judengasse. Das Besondere daran: Süßkind zeigt sich nicht in einer repräsentativen Weise sondern trägt einen einfachen Hausmantel mit einer häuslichen Kopfbedeckung.

Feiertage und Festtagskleidung
Es ist eine jahrhundertealte Praxis im Judentum, die religiösen Pflichten mit möglichst schönen, hochwertigen Objekten zu vollziehen. Das galt auch in der Judengasse. Chiddur Mitzwa, die Verschönerung der religiösen Gebote, bezieht sich sowohl auf die innere Haltung wie auch auf die Objekte, mit denen diese Gebote ausgeführt werden.

Die Hawdala-Zeremonie wird am Ausgang des Schabbats vollzogen, um das Ende des Festtags zu markieren und in den Alltag überzuleiten. Nach dem Segnen von Wein und Gewürzen wird ein Segensspruch über das Kerzenlicht gesprochen. Im Anschluss wird ein Kiddusch-Becher randvoll mit Wein gegossen und die Hawdala-Kerze in ihm gelöscht.

Interessant an diesem Leuchter ist die Trägerfigur: Sie trägt die Tracht der Frankfurter Juden des 18. Jahrhunderts mit Umhang und Spitzenkragen. Den religiösen Geboten entsprechend hat sie einen Bart. In den Händen hält sie einen Besamim-Turm und einen Kiddusch-Becher.

Nur wenige Beispiele für textile Objekte sind aus der Judengasse überliefert. Die gestickten Ranken- und Blumenornamente aus vergoldeten Metallfäden auf den Kopfbedeckungen für Feiertage zeigen, dass auch Männer reichen Verzierungen gegenüber keineswegs abgeneigt waren.

Juden und Christen
In Frankfurt durften Juden lange nur in einem abgeschlossenen Wohnbezirk, der Judengasse, wohnen. Trotz der strengen räumlichen Trennung gab es aber ein vielseitiges Beziehungsgeflecht und zahlreiche Berührungspunkte zwischen Juden und Christen. Dabei fand ein Austausch statt, der über reine Geschäftsbeziehungen hinausging. Das wird beispielhaft an den Gegenständen deutlich, die in christlichen Werkstätten entstanden, aber für den jüdischen Ritus bestimmt waren. Juden und Christen kannten die Lebenswelt des anderen. Sie übernahmen Ideen und Vorstellungen voneinander und passten diese an die eigenen Traditionen an.

Rötger Herfurth, ein christlicher Silberschmied, fertigte diesen Chanukka-Leuchter für einen jüdischen Auftraggeber. Er entspricht einem Gestaltungstypus, der in Frankfurt geschaffen wurde und große Verbreitung fand.

Auf vier Löwenfüßen liegt eine rechteckige Leiste mit Ölnäpfchen, die mit einem Deckel verschlossen sind. Die Rückwand ziert ein siebenarmiger Leuchter, der an den Leuchter im Tempel erinnert. Die Löwen stehen für den hebräischen Stamm Juda.

Ein solches Tora-Schild hängt über dem Tora-Mantel, der die Schriftrolle im Tora-Schrein der Synagoge einhüllt. Geschaffen hat ihn ein christlicher Silberschmied aus Frankfurt. Da Juden nicht als Silberschmiede arbeiten durften, beauftragten sie christliche Handwerker. Dieses typische Frankfurter barocke Objekt vereint die Anforderungen, die der jüdische Auftraggeber an Form und Funktion hatte, mit den Gestaltungsideen des christlichen Silberschmieds.

Kiddusch ist der Segen, der am Feiertag über Wein gesprochen wird. Die Becher, die dafür verwendet werden, wurden meist aufgrund ihres Stils oder ihres edlen Materials benutzt, nicht weil sie extra für diesen Zweck hergestellt worden wären. Zwischen ihnen und Bechern für einen nichtjüdischen Gebrauch gibt es daher oft keinen anderen Unterschied, außer dass einige eine hebräische Beschriftung tragen.

Literatur in der Judengasse
In der Judengasse gab es eine reiche Literaturproduktion. Neben hebräischen religiösen Werken entstanden auch zahlreiche Bücher auf Jiddisch, der Umgangssprache von Juden in Mittel- und Osteuropa. Im 18. Jahrhundert war Frankfurt einer der wichtigsten Orte für den Druck jiddischer Werke. Oft sind literarische Überreste Zeugnis gewaltsamer Angriffe gegen Juden. Dies gilt insbesondere für religiöse Schriften, die bei Pogromen immer wieder geraubt und geplündert wurden. Das Papier und das wertvolle Pergament wurden dann oft zerschnitten und als Einbandmaterial wiederverwendet.

Möglicherweise wurde diese Handschrift während des Fettmilch-Pogroms 1614 in der Frankfurter Judengasse geplündert, auseinandergeschnitten und wiederverwendet. Die christlichen Buchbinder verkauften die geraubten Pergamente in großen Mengen in andere Städte. Die vorliegende Seite wurde für den Einband eines medizinischen Werkes verwendet, das 1651 in Ulm gedruckt Worden ist.

Ein einmaliges historische Ensemble
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum Judengasse existieren weitere Orte und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Frankfurt: eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Deportationen von Juden im Nationalsozialismus und die zerstörte Synagoge, die hier einst stand, sowie ein jüdischer Friedhof. Zusammen mit dem Museum bilden sie ein einmaliges historisches Ensemble.

18 Treppenstufen führen hinab in das ehemalige Tauchbad – die Mikwe. Die religiösen Vorschriften besagen, dass die Mikwen mit „lebendigem Wasser" gespeist werden müssen, das heißt mit Grund-, Quell oder Regenwasser. Entsprechend tief musste man hier ins Erdreich vordringen, um einen direkten Zugang zum Grundwasser zu schaffen. Die Spuren des Wasserstandes sind noch auf den Steinen erkennbar.
Die Mikwe wurde 1717 mit dem Bau des Steinernen Hauses angelegt. Sie befand sich 4 Meter unter dem Keller. Eine private Mikwe in einem Wohnhaus war eine große Seltenheit. Freilich gab es noch einen Zugang von außen, der es den Nachbarn erlaubte, die Mikwe direkt zu betreten.

Am südlichen Ende der Judengasse wurde die prächtige Börneplatzsynagoge gebaut. Damals wurde die Gegend rund um die alte Judengasse grundlegend neu gestaltet. Der Platz ist nach dem jüdischen Frankfurter Publizisten und
Vorkämpfer für Demokratie Ludwig Börne benannt. Er kam 1786 in der Judengasse zur Welt.
1938 wurde die Synagoge im Novemberpogrom von den Nationalsozialisten zerstört. 1939 ließ die Stadt die Ruinen abtragen. Nach 1945 wurde hier eine mehrspurige Straße angelegt.

Fast alle Spuren jüdischer Kultur sind an dem Ort der ehemaligen Judengasse verschwunden, außer der Friedhof an der Battonnstraße. Der Friedhof ist einer der ältesten jüdischen Begräbnisplätze in Europa. Er besteht seit dem 13. Jahrhundert. Jüdische Friedhöfe sind heilige Orte.
Die Grabsteine sind Zeugen für die reiche Tradition jüdischen Lebens in der Stadt. In den Inschriften werden Berufe oder weltliche Handlungen fast nie erwähnt, wohl aber Gelehrsamkeit und Wohltätigkeit. Frömmigkeit gilt als höchste Tugend.

Die meisten Grabsteine tragen ein Hauszeichen, eine typische Verzierung in Frankfurt. Das Hauszeichen sagt aus in welchem Haus der oder die Verstorbene gewohnt hat. Über 2000 Grabsteine sind erhalten. Der weitaus größte Teil wurde von der nationalsozialistischen Stadtverwaltung in den 1940er Jahren zerstört.

Direkt neben dem Museum Judengasse und dem jüdischen Friedhof lieht eine Gedenkstätte, die an die Börneplatz Synagoge und ihre Zerstörung in der Nacht vom 9. November 1938 erinnert.Rund 12 000 Metallblöcke an der Friedhofsmauer tragen die Namen der aus Frankfurt deportierten und ermordeten Juden.

Mitwirkende: Geschichte

Objekte und Fotos:
Jüdisches Museum Frankfurt
Institut für Stadtgeschichte Frankfurt
Historisches Museum Frankfurt
Archäologisches Museum Frankfurt
Privatsammlungen

Text und Objektauswahl:
Eva Atlan

Redaktion und Umsetzung:
Korbinian Böck

Diese Online-Präsentation basiert auf der Dauerausstellung des Museum Judengasse, wiedereröffnet im März 2016 unter der kuratorischen Leitung von Sabine Kößling.

Literatur:
Fritz Backhaus / Raphael Gross / Sabine Kößling / Mirjam Wenzel (Hrsg.): Die Frankfurter Judengasse. Katalog zur Dauerausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt. Geschichte, Politik, Kultur. C.H. Beck Verlag, München 2016, ISBN 978-3-406-68987-1.Weber, Klaus (Hg.): Keramik und Bauhaus, Berlin 1989.

Museum Judengasse

Quelle: Alle Medien
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